Rathaus

Bilanz 2002 - 2008

Nachfolgend wollen wir Rückschau auf die Arbeit unserer Stadtratsfraktion halten. Viele Projekte konnten begonnen und abgeschlossen werden - vieles, das die Lebensqualität, das Stadtbild und auch das Ansehen unserer Heimatstadt Röthenbach verbessert.

 

Sanierung der Conradty-Siedlung

Die Sanierung der Conradty-Siedlung ist gelungen. Viele Familien haben dort eine neue, liebenswerte Heimat gefunden. Die Häuser an der Grünthalstraße wurden verkauft. Mit der Sanierung soll noch im Jahre 2008 begonnen werden. Auch der Luitpoldplatz wurde neu gestaltet. Wir haben viel erreicht und können darauf stolz sein. Als nächstes werden das bereits im Bau befindliche Museum und der Marktplatz, die neue Mitte Röthenbachs, verwirklicht.

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Saniertes Meisterhaus am Luitpoldplatz

 

Stadtentwicklung

Neben der Sanierung der Conradty-Siedlung konnten weitere Objekte in Angriff begonnen und abgeschlossen werden. Diese tragen nicht nur optisch zu einer Verschönerung unserer Stadt bei, sondern haben auch zur Verbesserung unseres Lebensraumes beigetragen.

 

Einkaufszentrum am Speckschlag

Mit dem Fachmarkt-Zentrum konnte ein zusätzliches Versorgungsangebot geschaffen werden, welches nicht nur unseren Bürgerinnen und Bürgern zugute kommt, sondern auch zahlreiche Menschen aus den angrenzenden Gemeinden in unsere Stadt bringt.

Das Fachmarktzentrum im Gewerbepark am Speckschlag

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Magnetmarkt im Stadtzentrum

Im Bereich Rückersdorfer Straße / Grabenstraße konnte neben einem Supermarkt ein neuer Einkaufs- und Dienstleistungsbereich geschaffen werden, der unsere Innenstadt sichtlich belebt.

Die Stadt der Blumen

Das gilt in Röthenbach nicht nur zum Blumenfest. So wird stets großer Wert auf den Blumenschmuck im Stadtgebiet gelegt.

Verschönerung in den Ortsteilen

Ob bepflanzte Fahrbahnteiler und attraktives Bushäuschen in Renzenhof oder Dorfbrunnen in Haimendorf - in Zusammenarbeit mit den Ortsausschüssen werden auch die Ortsteile noch schöner.

Fußgängersteg Blechhaid-, Grabenstraße

Der alte Steg musste abgerissen werden. Es stellte sich die Frage nach dem Ersatz des Überweges und wie dieser aussehen soll. Für die SPD war klar, kurze Wege zwischen Wohngebiet und Einkaufszentrum sind für Familien und Senioren wichtig. Aus diesem Grund wurde der Steg nicht nur ersetzt. Durch Aufzüge wird er für Behinderte, ältere Menschen und Personen mit Kinderwagen oder Fahrrad leichter überquerbar. Aufgrund der Insolvenz einer Zulieferfirma konnten die Aufzüge noch nicht eingebaut werden, aber der Steg ist bereits benutzbar.

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Bauarbeiten am neuen Bahnsteg

Sanierungsarbeiten am Straßennetz

Auch die Straßen Röthenbachs müssen nach und nach erneuert werden. Abgeschlossen werden konnten in den vergangen Jahren hierbei die Bereiche Kleingarten- und Steinbergstraße sowie ein Teil der Wiesenstraße.

Sanierung der Eislaufbahn

Ohne Angebote zur Freizeitgestaltung kann eine Stadt nicht auskommen. So war die aufgrund von Baumängeln lange Zeit nicht nutzbare Eislaufbahn im Pegnitzgrund ein Ärgernis. Durch einen neuen Belag kann diese jetzt, passendes Wetter vorausgesetzt, wieder genutzt werden.

Zur weiteren Stadtentwicklung wurden bereits wichtige Schritte unternommen, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Hier einige Beispiele:

Bebauungsplan an der Renzenhofer Straße

In den kommenden Jahren wird die Bebauung gegenüber der Kleingartenanlage „Flora“ bis hin zum Gewerbegebiet Mühllach verwirklicht.

Baugebiet an der Renzenhofer Straße

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Südumgehung

Bei dieser Maßnahme gab es im Laufe der Jahre ein Umdenken. Ein Park-and-Ride-Platz südlich des Bahnhofs ist ein qualifizierter Abschluss dieser Maßnahme. Verhandlungen mit der Bahn laufen.

 

Ideale Schullandschaft in Röthenbach

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Das neue Realschulgebäude an der Werner-von-Siemens-Allee

Die SPD ist stolz auf ihre Initiative zur Errichtung einer Realschule in Röthenbach, die sich mittlerweile als ein Erfolgsmodell erwiesen hat. Die Gestaltung ist gelungen. Die Schüler, nicht nur aus Röthenbach, besuchen die Schule gerne. Sie ist eine ideale Ergänzung unseres Schulzentrums am Steinberg. Röthenbach kann damit nahezu alle Schulzweige von der Grundschule bis zum Gymnasium anbieten und erspart damit den Schülern lange Schulwege.

Im Rahmen der Gymnasialreform wurde eine Mensa am Schulzentrum errichtet. Die Stadt hat dafür gesorgt, dass auch die Ganztagesklassen der Hauptschule ihr Mittagessen in dieser Mensa einnehmen können.

Nach der unsozialen Einführung des Büchergelds stellte die SPD-Fraktion einen Initiativ-Antrag zur Aussetzung der Zahlung. Unserer Meinung nach verletzte dieses unter anderem den Grundsatz der Chancengleichheit im Bildungswesen.

 

Familie

Kinderkrippen, Kindergärten, Kinderhorte, Mittagsbetreuung, Schulsozialarbeit

Wir mussten nicht erst durch Gesetz gezwungen werden, für jedes Kind auch einen Kindergartenplatz bereitzustellen. Den gibt es in Röthenbach schon seit vielen Jahren.

Verstärkt wurde in den letzten Jahren das Angebot an Kinderkrippen- und Kindergartenplätzen für zweijährige Kinder, damit auch diese eine liebevolle Pflege haben, wenn die Eltern es wollen. Um die Betreuung der Kinder auch in den ersten Schuljahren gewährleisten zu können, bietet die Stadt schon seit Jahren ausreichend Kinderhortplätze und Mittagsbetreuung an.

Städtischer Kindergarten am Geschwister-Scholl-Platz

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Jugend

Unser Jugendzentrum feierte sein 25jähriges Bestehen. Diese Einrichtung hat sich bewährt und ist ein fester Bestandteil unseres Angebotes für Jugendliche. Das neu eingerichtete Kindercafé „Palme“ und der Schülertreff an der Geschwister-Scholl-Hauptschule sind nicht mehr wegzudenken.

Senioren

Seit Jahren unterstützt die Stadt Vereine und Verbände, die sich um Senioren bemühen. Die Tagespflege der Caritas- Sozialstation und die Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt am Friedrichsplatz werden besonders gefördert. Jüngstes Beispiel ist der Beschluss über die Errichtung eines Senioren-Aktiv-Platzes im Umfeld der Begegnungsstätte (gegen den Wi-derstand der übrigen Parteien im Stadtrat). Die Stadt wird sich auch mit erheblichen freiwilligen Leistungen an der Sanierung des Alten- und Pflegeheimes St. Michael beteiligen.Der Betrieb der städtischen Buslinie trägt vor allem zur besseren Mobilität unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger bei.

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Eingang zur AWO-Begegnungsstätte am Friedrichsplatz

Mehrgenerationenhaus

In Röthenbach wird es das einzige von der Bundesregierung geförderte Mehrgenerationenhaus im Landkreis Nürnberger Land geben. Noch in diesem Jahr wird der Caritas-Kreisverband in Zusammenarbeit mit der Stadt Röthenbach, zunächst im Kindercafé „Palme“, die Arbeit aufnehmen.

 

Finanzlage der Stadt

Die finanzielle Situation der Stadt ist gut. Der Schuldenstand ist auf einem niedrigen Niveau. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt weit unter dem Landesdurchschnitt. Die Stadt ist unter der Verantwortung der SPD sehr sorgfältig, sparsam und solide mit den Finanzmitteln umgegangen. Unser Ziel ist, dass dieser niedrige Schuldenstand auch nach der endgültigen Abrechnung unseres Treuhandkontos, das zur Sanierung der Conradty-Siedlung eingerichtet wurde, bleibt.

 

Umweltschutz - Stadtwerke - Kläranlage

Für die SPD ist es selbstverständlich, dass alle Haushalte sicher mit Strom, Wasser (Bau eines weiteren Tiefbrunnens), Gas und mit einer funktionierenden, umweltfreundlichen Abwasserreinigung (moderne Klärschlammbehandlung) versorgt werden. Zahlreiche Altkanäle wurden saniert und der 3. Bauabschnitt der Kläranlage fertiggestellt. Zusätzlich konnte zur Faulgasverstromung ein Blockheizkraftwerk mit den dazugehörenden Generatoren in Betrieb genommen werden. Weiter war uns wichtig, dass die Gebühren sich in einem Rahmen bewegten, der für die Bürger erträglich und im Vergleich mit anderen Gemeinden niedrig ist.

Ebenso konnte im Bereich alternativer Energien ein Schritt getan werden. Photovoltaikanlagen wurden auf Dächern öffentlicher Gebäude installiert.

Ein weiterer Beitrag zum Umweltschutz war der Abschluss eines Energie-Contracting-Vertrages. Aufgrund dessen wurden viele öffentliche Gebäude auf ihre Energieeffizienz überprüft und auf den modernsten Stand umgerüstet.

Ein wichtiger Schritt zur Energieeinsparung ist die Umstellung der Straßenbeleuchtung. Hier wurden bisher entlang der Hauptstraßen die alten weißen Langfeldleuchten gegen energiesparende, umweltfreundliche Leuchten (gelb-leuchtend) ausgetauscht. Diese beleuchten gezielt nur die Straße und den Gehweg und benötigen deshalb weniger Strom. Weitere Umstellungen werden folgen.

 

Kultur und Gemeinschaftsleben

Karl-Diehl-Halle (Stadthalle)

Unsere Stadthalle war in den über 20 Jahren ihres Bestehens  ein kultureller und gesellschaftlicher Mittelpunkt unserer Stadt. Die Stadt sorgt für die Attraktivität dieser Einrichtung und gute personelle Betreuung. Die Nutzungsgebühren können konstant auf einem günstigen Niveau gehalten werden.

Karl-Diehl-Halle

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Städtepartnerschaften mit Les Clayes-sous-Bois, Bad Gleichenberg und Werdau

Auch in den vergangenen Jahren sorgte die Stadt dafür, dass diese Partnerschaften mit Leben erfüllt wurden. Besondere Höhepunkte waren die Jubiläumsfeiern der letzten Jahre.

 

Vereinsförderung

Die SPD-Fraktion ist der Auffassung, dass Zuschüsse zur Förderung der Vereine gut angelegt sind. Auf diesem Weg findet ehrenamtliches Engagement verstärkte Anerkennung. Als Bei-spiele seien hier die kostenlose Nutzung der städtischen Sport- und Turnhallen und die Neuord-nung der Vereinsförderung genannt. Die SPD wird auch in den kommenden Jahren dazu beitragen, dass die Stadt unsere Vereine großzügig unterstützt.

 

Open-Air im Pegnitzgrund

Es hat sich in den vergangenen Jahren zu einem richtigen Familienevent am Himmelfahrtstag entwickelt und ist aus dem gesellschaftlichen Leben unserer Stadt nicht mehr wegzudenken. Über das JUZ unterstützt die Stadt dieses Kulturangebot.

 

Forsterberg – Alte Turnhalle (schon lange ein Thema)

Es wird angestrebt, diese alte Turnhalle durch geeignete Umbauten als eine Plattform für kleinere kulturelle Veranstaltungen einzurichten. Die konkrete Entscheidung wird der neue Stadtrat zu treffen haben. Die SPD unterstützt dieses Vorhaben.

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Alte Turnhalle am Forstersberg

 

Bürgernähe

Für die Stadträtinnen und Stadträte der SPD ist Bürgernähe eine selbstverständliche Verpflichtung. Sie halten gerne Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern und zu den Vereinen, sie besuchen deren Veranstaltungen und sind auch in den Vereinen selbst aktiv.

Die SPD-Fraktion veranstaltet zu einzelnen konkreten Themen Bürgergespräche, in denen sie die Meinung der Röthenbacher wissen möchte und diese in ihre Entscheidungen einbezieht. Bei Infoständen in der Stadt, Frühschop-pen oder dem jährlichen Neujahrsempfang besteht die Gelegenheit, gezielt die Mandatsträger der SPD und die Bürgermeister anzusprechen, Anre-gungen zu geben oder auch lediglich einen angenehmen Meinungsaustausch zu pflegen.